Krimistipendium "Tatort Töwerland"

2001 erschienen die ersten richtigen Juist-Krimis: "Tatort Töwerland" von Jan Zweyer und "Die Sanddornkönigin" von Sandra Lüpkes. In dieser Zeit entstand die Idee, Juist zur Krimi-Insel zu machen.

Sandra Lüpkes als Autor und Thomas Koch als Buchhändler hatten sich schnell gefunden, um darüber nachzudenken, wie man den Krimi auf Juist populär machen könne. Autoren sollten nach Juist eingeladen werden. Sie nur für eine Lesung einzuladen, brächte nicht die Zeit, um sich auch näher kennen zu lernen. Also wie könnte man sie für eine gewisse Zeit auf Juist einbinden? So war bald die Idee eines Stipendiums geboren. Aber war so etwas auch durchführbar? Würde man genügend Sponsoren finden, um so eine Idee zu verwirklichen?

Jan Zweyer, Liebhaber der Insel und langjähriger Gast auf Juist, stand uns als erfahrener Autor mit Rat und Tat zur Seite. Er vermittelte auch den Kontakt zum "Syndikat", der Autorenvereinigung deutschrachiger Krimiautoren, das uns mit Werbung unterstützt und eine große Plattform für uns ist, Autoren kennen zu lernen.

Auch Thomas Vodde, Leiter der Juister Kurverwaltung, war von unserer Idee begeistert und sagte uns jede Unterstützung zu.

Juister Freunde von uns, denen wir von unserer Idee erzählten, waren sehr skeptisch und glaubten nicht an die Realisierung. Aber wir fanden die Sponsoren, wir fanden die Autoren und 2004 startete die Zeit des Juister Krimistipendiums. Als Namen für das Stipendium durften wir den Titel des ersten richtigen Juister-Krimis wählen: Tatort Töwerland. Dafür noch einmal unseren besonderen Dank an Jan Zweyer.

Unser erster Gast war der Autor Jürgen Kehrer, vielen bekannt als der geistige Vater von den Krimis um den Antiquar Wilsberg, der heute noch im ZDF zu sehen ist. Inzwischen geht das Stipendium ins zehnte Jahr und viele Autoren haben unsere schöne Insel besucht. Weitere Informationen zum Stipendium und den Teilnehmern finden Sie auch auf den Seiten Teilnehmer und Teilnahmebedingungen.

Wir sind froh, dass wir diese Idee umsetzen konnten und danken hier besonders noch einmal unseren Sponsoren, ohne die diese Idee eines Stipendiums nie hätte realisiert werden können.